Bei den Dreharbeiten zur Live-Action-Fortsetzung von „Drachenzähmen leicht gemacht 2“ ist es zu einem schweren Arbeitsunfall gekommen. Wie berichtet wird, hat ein Mitglied der Filmcrew bei einem Zwischenfall mehrere Finger verloren.
Der namentlich nicht genannte Spezialeffekt-Techniker arbeitete demnach in einer Werkstatt der Sky Studios Elstree mit einer Säge, als es zu dem Unglück kam. Dabei wurden mehrere Finger an einer Hand abgetrennt. Der Vorfall ereignete sich bereits Anfang des Monats.
Laut Berichten musste sich das Crewmitglied einer umfangreichen Operation unterziehen. Die Verletzungen waren jedoch so schwer, dass die abgetrennten Finger nicht wieder angenäht werden konnten. Weitere Details zum aktuellen Gesundheitszustand wurden bislang nicht öffentlich gemacht.
Der Film, inszeniert von Dean DeBlois, befindet sich seit Februar in Produktion. Gedreht wird aktuell in Großbritannien, unter anderem in den Studios, in denen auch andere große internationale Produktionen entstehen.
Besetzung von Drachenzähmen leicht gemacht erweitert
Vor der Kamera steht erneut Mason Thames als Hauptfigur Hicks. Ebenfalls mit dabei sind Nick Frost und Gerard Butler. Neu zum Cast gestoßen ist zudem Cate Blanchett, die bereits in den Animationsfilmen eine Rolle gesprochen hatte.
Thames hatte kürzlich erzählt, dass er die Rolle eher zufällig bekam: Regisseur DeBlois wurde auf ihn aufmerksam, nachdem er den Film The Black Phone während eines Flugs gesehen hatte. Kurz darauf wurde der junge Schauspieler zum Casting eingeladen – und setzte sich schließlich durch.
Für Thames geht damit ein Kindheitstraum in Erfüllung. Der Schauspieler erklärte, dass er sich schon lange mit der Figur Hicks identifiziert habe und nie damit gerechnet hätte, sie eines Tages selbst spielen zu dürfen.
Trotz der positiven Entwicklung rund um das Projekt überschattet der Unfall nun die laufenden Dreharbeiten. Solche Vorfälle werfen erneut ein Schlaglicht auf die Risiken hinter den Kulissen großer Filmproduktionen – insbesondere bei praktischen Effekten und Werkstattarbeiten, die oft fernab der Öffentlichkeit stattfinden.






