Handlung
Tamara Drewe kehrt in ihr Heimatdorf in Dorset zurück und bringt dort schnell alte Spannungen an die Oberfläche. Früher wurde sie wegen ihres Aussehens gehänselt, jetzt sorgt ihre Rückkehr für Unruhe unter den Bewohnern. Auch das abgeschiedene Refugium für Schriftsteller, das ein Krimiautor und seine Frau eingerichtet haben, gerät aus dem Gleichgewicht.
Tamara zieht die Aufmerksamkeit auf sich und verändert die Beziehungen im Ort spürbar. Was als Wiedersehen beginnt, entwickelt sich zu einem Durcheinander, in dem langjährige Bindungen auf die Probe gestellt werden.
Kurzkritik
Stephen Frears verwandelt Posy Simmonds’ Stoff in eine präzise beobachtete Provinzfarce, die ihre Figuren nie bloßstellt, sondern mit trockenem Blick seziert. Gemma Arterton führt Tamara mit kühler Präsenz und genauem Timing durch ein Geflecht aus Begehren, Eitelkeit und verletzter Selbstinszenierung; Roger Allam und Dominic Cooper geben dem Ensemble bissige Gegenpole. Der Rhythmus bleibt leichtfüßig, doch die Montage setzt immer wieder kleine Stiche, bis aus der Komödie ein scharfes Sittenbild wird. Bildsprache und Ton halten die Oberfläche sonnig, während darunter dauernd soziale Peinlichkeit gärt.
Produktionsnotizen
Originaltitel: Tamara DreweLaufzeit: 111 Minuten
Regie: Stephen Frears
Produzent/in: Alison Owen, Christine Langan, Leo Davis, Samantha Knox-Johnston, Paul Trijbits, Tracey Seaward, Sharon Harel-Cohen, Maya Amsellem, Eve Schoukroun, John William Turner
Herstellungsland: Vereinigtes Königreich
Studio: Ruby Films, BBC Film, Notting Hill Films, UK Film Council, WestEnd Films
Boxoffice
Filmstart: 14.07.2010Status: Veröffentlicht
Budget: Derzeit keine Infos
Einspielergebnis: 12.037.973 $
Gewinn / Verlust: Derzeit keine Infos
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