Sovereign – Das Gesetz bin ich

Handlung

In einem heruntergekommenen Vorstadthaus nahe West Memphis lebt der 16-jährige Joe Kane mit seinem Vater Jerry, der ihn zu Hause unterrichtet und dabei immer tiefer in regierungsfeindliche Parolen und Verschwörungstheorien zieht. Jerry folgt der Ideologie der „Sovereign Citizens“ und erklärt sich selbst und seinen Sohn zu Menschen außerhalb staatlicher Zuständigkeit. Gerichtsentscheidungen und behördliche Vorgaben erkennt er nicht an, auch nicht im Streit um die Zwangsversteigerung des Hauses.

Für Joe bedeutet das ein Leben in Abschottung und ständiger Anspannung, während Jerrys Widerstand gegen die Behörden immer weiter eskaliert. Der Konflikt mit dem Staat spitzt sich zu und bringt die Familie in eine gefährliche Lage, in der Jerrys Überzeugungen immer schwerer zu kontrollieren sind.

Kurzkritik

Christian Swegal inszeniert den Stoff als beklemmendes Vater-Sohn-Kammerspiel, das seine politische Sprengkraft aus Alltag, Körperhaltung und Blicken zieht. Nick Offerman spielt Jerry nicht als schrille Karikatur, sondern als gefährlich kontrollierten Fanatiker, dessen Charisma in Aggression kippt. Jacob Tremblay hält dagegen mit stiller, präziser Verletzlichkeit; gerade diese Zurücknahme macht die Eskalation so schmerzhaft. Der Film arbeitet mit trockenem Rhythmus, nüchterner Bildsprache und sauberer Spannungssteigerung, bleibt dabei nah an den Figuren und meidet jede Sensationsgier.

Boxoffice

Filmstart: 11.07.2025
Status: Veröffentlicht
Budget: Derzeit keine Infos
Einspielergebnis: Derzeit keine Infos
Gewinn / Verlust: Derzeit keine Infos

Nächste TV-Ausstrahlungen

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Streaming

Filmzitat

„Das ist kein Mond…“

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