Für ihre Rolle in der Serie Lioness hat Nicole Kidman deutlich mehr Aufwand betrieben als üblich. Die Oscar Preisträgerin verriet, dass sie intensive Recherchen durchführen ließ, um den anspruchsvollen Fachjargon des Spionage Thrillers vollständig zu verstehen.
Bei einer Veranstaltung in New York erklärte Kidman, dass sich die Arbeit an der Serie fast wie ein Studium angefühlt habe. Die Dialoge seien so komplex, dass sie gemeinsam mit ihrem Team jedes einzelne Wort genau analysiert habe. Ihr Ziel sei es gewesen, die Begriffe nicht nur auswendig zu lernen, sondern sie auch wirklich zu begreifen und natürlich wirken zu lassen.
Unterstützung bekam sie dabei auch von ihren Co Stars Michael Kelly und Morgan Freeman. Gemeinsam probten sie die Szenen und zerlegten die Dialoge in ihre Bedeutung, um sicherzugehen, dass sie jederzeit verstehen, worüber ihre Figuren sprechen. Kidman beschrieb den Prozess als intensiv und anspruchsvoll, da die Inhalte oft sehr technisch und vielschichtig seien.
Auch einen Ausblick auf die kommende dritte Staffel gab die Schauspielerin bereits. Serienmacher Taylor Sheridan habe erneut eine besonders aktuelle und relevante Geschichte entwickelt. Laut Kidman bewege sich die Handlung ständig in einem Spannungsfeld, das volle Aufmerksamkeit vom Publikum verlange.
Neben ihrer Arbeit an Lioness sprach Kidman auch allgemein über die Schauspielbranche. Sie betonte, dass viele talentierte Menschen nie die große Chance bekommen, obwohl sie das Potenzial dazu hätten. Gleichzeitig mache gerade diese Unberechenbarkeit den Reiz der Branche aus. Anders als in klassischen Karrierewegen könne der entscheidende Durchbruch plötzlich und unerwartet kommen.
Mit ihrer Rolle in Lioness zeigt Kidman einmal mehr, wie viel Vorbereitung und Detailarbeit hinter großen Produktionen steckt. Gerade bei komplexen Stoffen wie einem Spionage Thriller wird deutlich, dass glaubwürdiges Schauspiel oft weit über das reine Auswendiglernen von Texten hinausgeht.






