Martin Campbell (* 24. Oktober 1943) ist ein neuseeländischer Regisseur. Er gilt als Regisseur von „GoldenEye“ (1995), Pierce Brosnans erstem Auftritt als berühmter britischer Spion, und „Casino Royale“ (2006), Daniel Craigs erstem Bond-Film, der die James-Bond-Reihe wiederbelebte.
Campbell zog nach London, wo er seine Karriere als Kameramann begann. Später produzierte er den kontroversen britischen Film „Scum“ (1979) sowie „Black Joy“ (1977), der im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes lief. Sein Regiedebüt gab Campbell mit der britischen Polizeiserie „The Professionals“ (1977) und führte Regie bei der beliebten BBC-Serie „Shoestring“ (1979) und „Minder“ (1979) von Thames TV.
Mitte der 1980er-Jahre zählte er zu den besten Regisseuren Großbritanniens und inszenierte den hochgelobten britischen Fernsehfilm „Reilly: Ace of Spies“ (1983). Für seine Arbeit an „Edge of Darkness“ (1985), einer fünfteiligen BBC-Miniserie über die nukleare Verseuchung Englands, die Mord und Korruption in höchsten Kreisen thematisierte, gewann er sechs BAFTA Awards.
Campbells erster Hollywood-Film war „Criminal Law“ (1998), gefolgt von „Defenseless“ (1991) und „No Escape“ (1994). Zu seinen amerikanischen Arbeiten zählen unter anderem die Regie der HBO-Serie „Cast a Deadly Spell“ (1991) und zweier Episoden der NBC-Serie „Homicide: Life on the Street“ (1993). Außerdem inszenierte er das epische Liebesdrama „Beyond Borders“ (2003) mit Angelina Jolie und Clive Owen in den Hauptrollen.
Filme
Auftrag Rache
Cleaner
Die Legende des Zorro
Die Maske des Zorro
Dirty Angels
Green Lantern
James Bond 007 – Casino Royale
The Foreigner
The Protégé – Made for Revenge Serien
Memory of a Killer






