Sam Levinson lobt Sydney Sweeney – und räumt mit Gerüchten über „Euphoria“-Spannungen auf

Am Set von Euphoria scheint es offenbar deutlich harmonischer zuzugehen, als zuletzt spekuliert wurde. Serienschöpfer Sam Levinson hat sich nun ausführlich zur Arbeit mit Sydney Sweeney geäußert – und dabei nicht nur ihre Leistung hervorgehoben, sondern indirekt auch Gerüchte über mögliche Spannungen im Cast relativiert.

Bei einem Branchen-Event von The Hollywood Reporter beschrieb Levinson die Zusammenarbeit mit Sweeney als besonders intensiv und produktiv. Gerade wenn man sie fordere, entfalte sie ihr volles Potenzial, so der Regisseur. Zusätzliche Takes würden bei ihr oft zu Momenten führen, die gleichzeitig emotional ehrlich und überraschend komisch seien. Levinson betonte außerdem, dass Sweeney eine Szene tragen könne – selbst dann, wenn um sie herum bewusst Chaos inszeniert werde.

Auch Zendaya bekam von Levinson viel Lob. Besonders hob er ihre körperliche Präsenz hervor, die sie gezielt für Humor und Erzählung einsetze. Als Beispiel nannte er eine Szene, in der ihre Figur Rue in einer actionreichen Situation versucht zu fliehen. Zendayas Fähigkeit, Bewegung und Timing zu kombinieren, sei ein entscheidender Faktor für die Wirkung solcher Sequenzen. Levinson sieht darin auch eine Verbindung zu ihrer früheren Ausbildung im Disney-Umfeld.

Für die kommende Staffel verfolgt der Showrunner laut eigenen Aussagen ohnehin einen etwas anderen Ton. Ihm gehe es um eine Mischung aus Action und bewusst überzeichneten Momenten. Als kreative Referenz nannte er den Stummfilmstar Buster Keaton – allerdings übertragen in eine moderne, düstere Welt rund um Drogen und Selbstfindung.

Zuletzt hatte es online Spekulationen gegeben, dass es zwischen Zendaya und Sweeney hinter den Kulissen nicht ganz rund laufe. Auslöser waren unter anderem gemeinsame Auftritte, bei denen beide nicht zusammen fotografiert wurden, sowie ein Cast-Foto, auf dem Sweeney fehlte. Konkrete Hinweise auf tatsächliche Konflikte gab es jedoch nie.

Eine klare Absage an diese Gerüchte kam nun von Schauspielkollegin Jessica Blair Herman. Sie stellte klar, dass es „kein Drama“ zwischen den beiden gebe. Vielmehr liege der Eindruck schlicht daran, dass ihre Figuren innerhalb der Serie oft getrennte Handlungsstränge haben. Entsprechend würden sie auch am Set häufig an unterschiedlichen Tagen drehen und hätten vergleichsweise wenig gemeinsame Szenen.

Damit zeichnet sich ein deutlich nüchterneres Bild hinter den Kulissen ab: weniger Rivalität, mehr organisatorische Realität einer komplex produzierten Serie.


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