
Geheimnisvolle Kunstschätze Nigerias
Als der deutsche Afrika-Forscher Leo Frobenius 1910 Ilé-Ifè betrat, wähnte er sich auf den Spuren von Atlantis. Heute zeigen Forschungen: Die Stadt im Regenwald war ein bedeutendes Zentrum von Kunst, Handel und Macht. Faszinierende Terrakotta-Skulpturen und Perlen aus rötlichem Quarz geben neue Einblicke in die Bestattungsrituale der Nok-Kultur.
Staffelinfos
Episoden: 2
Episoden


1. Die Nok-Terrakotten
In Nigeria tauchen regelmäßig faszinierende Terrakottafiguren auf, die der sogenannten Nok-Kultur zugerechnet werden. Sie stammen aus Raubgrabungen und werden auf dem Antiquitätenmarkt zu hohen Preisen gehandelt. Für die Wissenschaft aber blieb die Nok-Kultur lange ein Rätsel.
In Nigeria tauchen regelmäßig faszinierende Terrakottafiguren auf, die der sogenannten Nok-Kultur zugerechnet werden. Sie stammen aus Raubgrabungen und werden auf dem Antiquitätenmarkt zu hohen Preisen gehandelt. Für die Wissenschaft aber blieb die Nok-Kultur lange ein Rätsel.

2. Die Ilé-Ifè-Bronzen
Die erste Metropole in Subsahara-Afrika entwickelt sich im Mittelalter auf dem Gebiet des heutigen Nigerias. Ilé-Ifè, die heilige Stadt der Yoruba, verfügte über geflieste Straßen, eine industrielle Glasproduktion und Bildhauer, die denen der europäischen Antike in nichts nachstanden.
Die erste Metropole in Subsahara-Afrika entwickelt sich im Mittelalter auf dem Gebiet des heutigen Nigerias. Ilé-Ifè, die heilige Stadt der Yoruba, verfügte über geflieste Straßen, eine industrielle Glasproduktion und Bildhauer, die denen der europäischen Antike in nichts nachstanden.

