
Minentaucher – Der harte Weg in die Elite der Bundeswehr
Die sechsteilige Dokuserie begleitet einen Lehrgang der Minentaucher – einer spezialisierten Einheit, deren Auftrag es ist, Minen zu finden und unschädlich zu machen. Elf Männer stellen sich einer Ausbildung, die alles fordert: Apnoe bis an den Rand der Ohnmacht, Tieftauchgänge, Gewaltmärsche, Wochen auf See und Helikoptersprünge aus zehn Metern Höhe in die Ostsee. Während die Ausbilder jeden Fehler registrieren, ringen die Anwärter mit Kälte, Erschöpfung und Selbstzweifeln. Die Serie zeigt ihre Motive, ihren Mut und ihren Willen, in einer angespannten Weltlage Verantwortung zu übernehmen.
Staffelinfos
Episoden: 6
Episoden






1. Luftanhalten bis ans Limit
Der erste Ausbildungstag zeigt, wie erbarmungslos anstrengend die Ausbildung wird. In der Schwimmhalle müssen die Anwärter ihre Atemkontrolle meistern. Immer schwerer werdende Apnoe-Übungen bringen sie bis an den Rand der Ohnmacht. Nicht alle werden die Hallenphase überstehen. Einige sind Wiederholer, andere kommen ohne Taucherfahrung, ein Anwärter erwartet ein Kind und muss besonders gut performen, damit er zur Geburt den Lehrgang ausnahmsweise verlassen darf. Die Folge zeigt, wann Gedanken ans Aufgeben auftauchen – und warum viele trotzdem weitermachen.
Der erste Ausbildungstag zeigt, wie erbarmungslos anstrengend die Ausbildung wird. In der Schwimmhalle müssen die Anwärter ihre Atemkontrolle meistern. Immer schwerer werdende Apnoe-Übungen bringen sie bis an den Rand der Ohnmacht. Nicht alle werden die Hallenphase überstehen. Einige sind Wiederholer, andere kommen ohne Taucherfahrung, ein Anwärter erwartet ein Kind und muss besonders gut performen, damit er zur Geburt den Lehrgang ausnahmsweise verlassen darf. Die Folge zeigt, wann Gedanken ans Aufgeben auftauchen – und warum viele trotzdem weitermachen.

2. Feuertaufe in der Ostsee
Die Ausbildung wird komplexer und technischer. Für die Anwärter wird es von Tag zu Tag härter; jederzeit kann es für einen von ihnen vorbei sein. Erstmals trainieren sie mit dem geschlossenen Stealth-Kreislauftauchgerät – Alarme müssen sitzen, Fehler sind keine Option. Parallel warten Laufprüfungen und eine entscheidende Theorieprüfung. Beim ersten Freiwasser-Einsatz verlieren einige in der schlechten Sicht sofort die Orientierung. Turmsprünge bereiten auf den späteren Helikoptersprung vor. Der Druck steigt, der Kurs dünnt sich aus – erste Träume platzen.
Die Ausbildung wird komplexer und technischer. Für die Anwärter wird es von Tag zu Tag härter; jederzeit kann es für einen von ihnen vorbei sein. Erstmals trainieren sie mit dem geschlossenen Stealth-Kreislauftauchgerät – Alarme müssen sitzen, Fehler sind keine Option. Parallel warten Laufprüfungen und eine entscheidende Theorieprüfung. Beim ersten Freiwasser-Einsatz verlieren einige in der schlechten Sicht sofort die Orientierung. Turmsprünge bereiten auf den späteren Helikoptersprung vor. Der Druck steigt, der Kurs dünnt sich aus – erste Träume platzen.

3. Gewaltmarsch durch Wald und Wasser
In der dritten Folge verlassen die Lehrgangsteilnehmer das Wasser und müssen beweisen, dass sie auch bei extrem anstrengenden Gepäckläufen nicht schlapp machen. Mit rund 20 Kilo in den Rucksäcken kämpfen sich die Anwärter durch Matsch, eiskalte Gewässer und über Hindernisse. Wenn die Oberschenkel eigentlich nicht mehr können, läuft nur noch weiter, wer die nötige Willenskraft besitzt. Es ist die erste Probe für den gefürchteten Abschlusslauf, den jeder bestehen muss, der sich den Minentaucher-Schwertfisch verdienen will.
In der dritten Folge verlassen die Lehrgangsteilnehmer das Wasser und müssen beweisen, dass sie auch bei extrem anstrengenden Gepäckläufen nicht schlapp machen. Mit rund 20 Kilo in den Rucksäcken kämpfen sich die Anwärter durch Matsch, eiskalte Gewässer und über Hindernisse. Wenn die Oberschenkel eigentlich nicht mehr können, läuft nur noch weiter, wer die nötige Willenskraft besitzt. Es ist die erste Probe für den gefürchteten Abschlusslauf, den jeder bestehen muss, der sich den Minentaucher-Schwertfisch verdienen will.

4. Prüfung im Tieftauchtopf der Bundeswehr
In Bayern wartet in einem Stollen der Wehrtechnischen Dienststelle 52 der Bundeswehr der Tieftauchtopf. Er stellt jeden angehenden Minentaucher auf die Probe. Die Männer müssen lernen, in über 30 Metern Tiefe präzise ihre Position zu halten. Der Tiefenrausch – eine unvermeidbare Stickstoffnarkose beim Tieftauchen – erschwert das zusätzlich. Wer es nicht schafft, bekommt einen roten Tauchgang. Zwei davon und der Lehrgang ist vorbei. In den letzten Lehrgängen war an dieser Stelle zuverlässig Schluss für einige Teilnehmer.
In Bayern wartet in einem Stollen der Wehrtechnischen Dienststelle 52 der Bundeswehr der Tieftauchtopf. Er stellt jeden angehenden Minentaucher auf die Probe. Die Männer müssen lernen, in über 30 Metern Tiefe präzise ihre Position zu halten. Der Tiefenrausch – eine unvermeidbare Stickstoffnarkose beim Tieftauchen – erschwert das zusätzlich. Wer es nicht schafft, bekommt einen roten Tauchgang. Zwei davon und der Lehrgang ist vorbei. In den letzten Lehrgängen war an dieser Stelle zuverlässig Schluss für einige Teilnehmer.

5. Dauerstress auf See - Teamprüfung im Alltag der Marine
Auf dem Minentauchereinsatzboot "Rottweil" erleben die Anwärter erstmals den Alltag auf See. Schlafen im Bug, stetiger Wellengang, enge Räume – und täglich stehen Minensuche und Tieftauchgänge an. Die verbliebenen Lehrgangsteilnehmer müssen selbstständig als Team eine Übungsmine finden und bergen. Ein russisches Schiff vor Fehmarn macht die sicherheitspolitische Realität deutlich. An Bord wächst die Gruppe zusammen, doch nicht alle fühlen sich im Bordalltag wohl. Bei einem Teilnehmer kommen Zweifel auf.
Auf dem Minentauchereinsatzboot "Rottweil" erleben die Anwärter erstmals den Alltag auf See. Schlafen im Bug, stetiger Wellengang, enge Räume – und täglich stehen Minensuche und Tieftauchgänge an. Die verbliebenen Lehrgangsteilnehmer müssen selbstständig als Team eine Übungsmine finden und bergen. Ein russisches Schiff vor Fehmarn macht die sicherheitspolitische Realität deutlich. An Bord wächst die Gruppe zusammen, doch nicht alle fühlen sich im Bordalltag wohl. Bei einem Teilnehmer kommen Zweifel auf.

6. Die Abschlussprüfung
Nach fünf Monaten Ausbildung steht die finale Prüfung an: ein Gepäcklauf durch die Nacht und stundenlanges Seeschwimmen zurück zum Stützpunkt gegen die Strömung. Wer bestehen will, darf sich ab jetzt auf keinen Fall mehr verletzen. Doch vor der Abschlussprüfung wartet noch ein Höhepunkt der Ausbildung – einer mit erheblichem Verletzungsrisiko: der Sprung aus zehn Metern Höhe aus einem fliegenden Hubschrauber in die Ostsee. Wer hier zögert oder falsch abspringt, kann sich schwer verletzen.
Nach fünf Monaten Ausbildung steht die finale Prüfung an: ein Gepäcklauf durch die Nacht und stundenlanges Seeschwimmen zurück zum Stützpunkt gegen die Strömung. Wer bestehen will, darf sich ab jetzt auf keinen Fall mehr verletzen. Doch vor der Abschlussprüfung wartet noch ein Höhepunkt der Ausbildung – einer mit erheblichem Verletzungsrisiko: der Sprung aus zehn Metern Höhe aus einem fliegenden Hubschrauber in die Ostsee. Wer hier zögert oder falsch abspringt, kann sich schwer verletzen.

